Archiv für Oktober 2013

nächster Schritt: Verhandlungen

Wir haben das Haus verlassen, weil uns ein alternativer Standort versprochen wurde, bzw. dass uns Angebote gemacht werden, insofern es eine tatsächliche Möglichkeit gibt. Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, sieht genügend tatsächliche Möglichkeiten. Wenn kein Angebot uns unterbreitet wird, zeigt dies nur, dass die Stadt kein Interesse an sozialen Wohnraum und alternative Projekträume hat. Morgen erfahren wir den ersten Verhandlungstermin.

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überwältigende Solidaritätswelle

Ein Ziel der Besetzung war Solidarität zu fördern. Die Bereitschaft zur Solidarität zur Langen17 war überwältigend:

Den ganzen Tag wurden wir mit Essen, Geld, Farbe, Möbel, Pkw und vielem mehr direkt am Haus unterstützt. Die Hilfe kam zu großen Teilen aus der Nachbarschaft und von Ilmenauerinnen und Ilmenauer, aber zum Teil auch von weit her. Aus Solidarität reisten Menschen aus vielen Ecken Thüringens und auch Sachsen an. Durch das gemeinsame Anpacken der Besetzerinnen und Besetzer war das Erdgeschoss in circa einem halben Tag aufgeräumt und gesäubert. Wir begannen die Wände zu streichen und stellten Sofas auf, als wir notgedrungen auszogen. Wir haben es nur soweit geschafft, weil soviele Hände nicht gefragt haben, was sie dafür bekommen, sondern um einen sozialen Freiraum zu schaffen. Mehrere Nachbarn und Nachbarinnen boten uns Wasser, sanitäre Anlagen und Kochstellen an. Ein Anwohner begann sogar mit dem Verlegen von Strom zur Langen17.

Eine linke Stadtratsabgeordnete besuchte uns persönlich und bot ihre Unterstützung an. Die Linkspartei als solche bot Unterstützung beispielsweise in den kommenden Verhandlungen an. Die grüne Politikerin Madeleine Henfling ließ ihre Solidaritätsunterstützung vom Bundesparteitag aus übermitteln. Auch die Grünen möchten uns in den kommenden Verhandlungen unterstützen. Die Jusos-Hochschulgruppe und die Jusos Ilm-Kreis solidarisierte sich und machen sich zusätzlich innerparteilich stark für neuen sozialen Freiraum.

Die „ehemaligen“ Bewohner_innen der Langen17 möchten ein fettes Dankeschön an alle Unterstützer_innen senden!!!

Das besetzte Haus in Gotha solidarisierte sich spontan:

Solidarität des JU.W.E.L. e.V.

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Spontane Solidemo

ab 19 Uhr startet eine solidarische Demo am Wetzlarer Platz unter dem Motto „sozialen Wohnraum schaffen“. Macht mit!!!

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wo geht die Reise hin?

Polizeihauptmeister Koch kam mit Bürgermeister Tischer und Hausverwalter Just und wiesen auf Schwamm im Hausgebälk hin und dass das Gebäude in den nächsten Tagen abgerissen wird. Bürgermeister Tischer bot ein Gespräch an in der kommenden Woche um nach einem alternativen Gebäude zu suchen. Daraufhin haben wir die Sachen gepackt um den angedrohten Strafen zu entgehen. Wir werden den Ruf nach sozialen Wohnraum nicht verhallen lassen und Polizei, Stadt und Verwaltung an ihre Versprechen erinnern. Das Gesprächsangebot haben wir uns sogar schriftlich geben lassen:

Bürgermeister

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Wir suchen

Wir werden häufig angesprochen wie ihr uns unterstützen könnt.

Im Moment suchen wir noch gebrauchte Teppiche für die vielen verschiedenen Räume im Haus.

Damit das Haus etwas Farbe abgekommt suchen wir weiße und bunte Farbe.

Auch freuen wir uns über Lebensmittel und Getränke für unsere erste „offene Tür“ am Sonntag.

Jede Unterstützung ist willkommen.

Nachbarschaft positiv gestimmt

Wir haben unsere Nachbarschaft über die Besetzung des Hauses informiert. Die Reaktionen darauf waren durchweg positiv.

Für alle interessierten Menschen gibt es vor dem Haus Kaffee und Kuchen.

Kommt vorbei!

Instandbesetzt!

Heute ist es soweit: die Langewiesener Straße 17 wurde besetzt. Kommt vorbei, helft mit, seid solidarisch!

Fürs erste richten wir das Haus her, sodass wir am Sonntag um 18:00 Uhr uns bei Essen, Bier, alkoholfreien Getränken und Hausführungen wiedersehen.

Unser Selbstverständnis hat eine eigene Seite in diesem Blog.

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