Ein Ziel der Besetzung war Solidarität zu fördern. Die Bereitschaft zur Solidarität zur Langen17 war überwältigend:

Den ganzen Tag wurden wir mit Essen, Geld, Farbe, Möbel, Pkw und vielem mehr direkt am Haus unterstützt. Die Hilfe kam zu großen Teilen aus der Nachbarschaft und von Ilmenauerinnen und Ilmenauer, aber zum Teil auch von weit her. Aus Solidarität reisten Menschen aus vielen Ecken Thüringens und auch Sachsen an. Durch das gemeinsame Anpacken der Besetzerinnen und Besetzer war das Erdgeschoss in circa einem halben Tag aufgeräumt und gesäubert. Wir begannen die Wände zu streichen und stellten Sofas auf, als wir notgedrungen auszogen. Wir haben es nur soweit geschafft, weil soviele Hände nicht gefragt haben, was sie dafür bekommen, sondern um einen sozialen Freiraum zu schaffen. Mehrere Nachbarn und Nachbarinnen boten uns Wasser, sanitäre Anlagen und Kochstellen an. Ein Anwohner begann sogar mit dem Verlegen von Strom zur Langen17.

Eine linke Stadtratsabgeordnete besuchte uns persönlich und bot ihre Unterstützung an. Die Linkspartei als solche bot Unterstützung beispielsweise in den kommenden Verhandlungen an. Die grüne Politikerin Madeleine Henfling ließ ihre Solidaritätsunterstützung vom Bundesparteitag aus übermitteln. Auch die Grünen möchten uns in den kommenden Verhandlungen unterstützen. Die Jusos-Hochschulgruppe und die Jusos Ilm-Kreis solidarisierte sich und machen sich zusätzlich innerparteilich stark für neuen sozialen Freiraum.

Die „ehemaligen“ Bewohner_innen der Langen17 möchten ein fettes Dankeschön an alle Unterstützer_innen senden!!!

Das besetzte Haus in Gotha solidarisierte sich spontan:

Solidarität des JU.W.E.L. e.V.

Tags: ,