In den letzten Tagen entstand der Eindruck, wir würden uns öffentlich von unseren Unterstützer_innen distanzieren. Wir solidarisieren uns weiterhin mit allen Gruppierungen, die sich mit uns solidarisieren und unser Selbstverständnis mittragen! Da werden keine Personen und Gruppen ausgeschlossen!
Dabei ist der gewählte Kleidungsstil herzlich egal, solange keine Uniform getragen wird, und wir sind sehr glücklich über jede_n Unterstützer_in. Wir erhielten Unterstützung von der Roten Hilfe für die wir uns bedanken möchten. Viele Aktivistinnen und Aktivisten mit und ohne Erfahrung in der Schaffung von unkommerziellen Freiraum standen uns mit Rat und Tat zur Seite. Denen gebührt Dank!
Wenn wir uns von Gewalt distanzieren, meinen wir Gewalt gegen Menschen, Tiere und gesellschaftliches Eigentum. Am Sonnabend ist niemand von Seiten der Besetzer_innen und deren Unterstützer_innen gewalttätig geworden. Von SEK und einigen Mannschaftswägen der Polizei wurde ein Bedrohungsszenario aufgebaut.
Zudem möchten wir anmerken, dass Menschen kriminalisiert wurden. Wenn eine Besetzung länger leer stehender Gebäude ein radikales Mittel zur Schaffung von unkommerziellem Freiraum ist, dann sind wir eine radikale Gruppe. Wir möchten auch weiterhin mit unseren Unterstützer_innen zusammenarbeiten und Projekte durchführen. Wir verwehren uns jeglicher Bemühungen die das Ziel haben sich unterstützende Gruppen gegeneinander auszuspielen und die Suche nach einem „Freiraum für Kultur, Solidarität und soziale Alternativen“ zu behindern.
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