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Löwenzahnrebellion beginnt

Nach dem der Stadtrat entschied, dass „mehr Löwenzahn im Stadtgrün“ wichtiger sei, als fehlender sozialer Wohn- und Kulturraum, bzw. die Verdrängung sozial Schwächerer, regt sich Wiederstand. Am 18.März treffen sich um 18 Uhr im Röntgen-Bau alle Initiativen, Vereine, interessierten Bewohner_innen, etc. um sich sich über fehlenden Freiraum nicht-kommerzieller Kulturprojekte auszutauschen und untereinander zu vernetzen. Alle interessierten Bewohner_innen und Vereinigungen Ilmenaus sollen sich eingeladen fühlen.

Ins Leben gerufen wird die Veranstaltung von der Kulturellen Koordinierung, dem Studierendenbeirat  und dem Kinder- und Jugendbeirat.

Für die Lange17 ist klar: Die kapitalistische Gesellschaftslogik lässt die Mieten zur Profitmaximierung steigen, grenzt zunehmend sozial Schwächere aus und nimmt nicht-kommerziellen Projekten den Freiraum. Ilmenau braucht ein
* selbstverwaltetes und
* zentrumnahes Haus zur Realisierung von
* sozialen Wohnräumen und
* nicht-kommerziellen Projekträumen!

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Lange17 noch lange nicht abgerissen

Lange17 im Januar 2014

Lange17 im Januar 2014

Die Langewiesener Straße 17 wurde bislang nicht abgerissen. Am Tag der Räumung und in der Verhandlung wurde von wenigen Tagen bzw. Wochen gesprochen, bis das Haus abgerissen wird. Als Grund für den Abriss wurde Baufälligkeit, d.h. Schwamm im Holz, genannt. Wir sind enttäuscht von der bewussten Falschinformation bei der Verhandlung und bei der Räumung. Auf einem aktuellem Photo können Betrachter_innen zudem feststellen, dass auch einige Fenster des Hauses kaputt sind. Diese wurden vermutlich unmittelbar nach der Räumung eingeworfen. So kommen Schimmel & Co nun auch in die Lange17.

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Verhandlungen heute um 15:00 Uhr im Rathaus

Heute ist es so weit. Die versprochenen Verhandlungen zur gemeinsamen Suche nach einem alternativen Objekt zur „Langen 17“ beginnen. Wir möchten gemeinsam mit der Stadtgesellschaft uns konkret für sozialen Wohnraum und unkommerzielle Projekträume einsetzen. Das Ergebnis sollte
# ein selbstverwaltetes,
# zentral gelegenes,
# für soziale Wohnräume herrichtbares,
# mit Projekträumen ausstattbares
Objekt zur freien Entfaltung von Kultur, Solidarität und soziale Alternativen sein. Wir möchten dies zusammen mit Bürgermeister Tischer besprechen und echte Lösungen finden.

Gestern haben über 100 Unterstützer_innen die Petition online oder auf Papier gezeichnet. Heute sind wir ab 12:30 Uhr wieder im Mensa-Foyer der TU Ilmenau. Auch der Studierendenrat hat sich ohne Gegenstimme mit uns solidarisiert. Dafür vielen Dank. Auch erhielten wir solidarische Ermunterungen aus den Reihen von Jusos/SPD, Linke, Grüne, Kulturelle Koordinierung e.V., Kinder- und Jugendbeirat, ProBockwurst/Bürgerbündnis-Fraktion und einigen anderen. Wir können gar nicht alle Unterstützter_innen nennen, aber glaubt uns: wir sind euch mega dankbar!

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