Artikel getaggt mit soziale Alternativen

trotz Regen beachtliches Ergebnis des Stadtspazierganges

Bei strömenden Regen fanden sich acht Teilnehmer_innen zusammen. Lediglich zwei Innenstadt-Routen wurden deshalb abgelaufen (Route Drei und Sechs). Insgesamt sind uns 18 Gebäude bekannt die scheinbar leer stehen:

An der Schlossmauer Ecke Postraße
Bahnhofstraße 2
Breitengasse 2
Burggasse 2
Fachgraben (3)
Graben 9
Henneberger Straße 3
Karl-Zink-Straße 3
Lindenstraße 1
Mühlenstraße 16
Mühltor (hinter Kaufland)
Oehrenstöcker Straße 13
Oehrenstücker Straße 14
Pfortenstraße 25
Poststraße 5
Straße des Friedens 21
Straße des Friedens 23

Nicht alle Gebäude sind optimal geeignet um Freiraum für Kultur, Solidarität und soziale Alternativen zu schaffen. Mensch sieht jedoch, dass einiges leer steht in Ilmenau!

Hier mal ein Bild von dem Schmuckstück am Fachgraben:

Camera 360

Von der Route Drei hat ein Aktivist sogar eine Karte als Ergebnis gemacht:

CCI03112013

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Mitmachaktion: leer stehenden Wohnraum finden + Quatschen mit den Besetzer_innen

Heute 15:00 Uhr treffen wir uns am Wetzlarer Platz und suchen nach leer stehenden Wohnraum, der als Freiraum für Kultur, Solidarität und soziale Alternativen geeignet ist. Wir bringen Karten mit und treffen uns wieder am Wetzlarer Platz.

Ab 19:00 Uhr könnt ihr in den Interclub des Studierendenrates der TU Ilmenau kommen. Dort haben wir ein paar Getränke organisiert und freuen uns als Hausbesetzer_innen auf viele Gespräche! Kommt vorbei!

Den Interclub findet ihr im Keller von Haus L gegenüber vom Eingang zum BI-Club. Wir danken dem StuRa, der sich schon solidarisierte, für die Unterstützung mit den Räumlichkeiten. Auch dem BI-Club sei Dank gesagt, dass er unkompliziert Getränke bereit stellt.

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Verhandlungen heute um 15:00 Uhr im Rathaus

Heute ist es so weit. Die versprochenen Verhandlungen zur gemeinsamen Suche nach einem alternativen Objekt zur „Langen 17“ beginnen. Wir möchten gemeinsam mit der Stadtgesellschaft uns konkret für sozialen Wohnraum und unkommerzielle Projekträume einsetzen. Das Ergebnis sollte
# ein selbstverwaltetes,
# zentral gelegenes,
# für soziale Wohnräume herrichtbares,
# mit Projekträumen ausstattbares
Objekt zur freien Entfaltung von Kultur, Solidarität und soziale Alternativen sein. Wir möchten dies zusammen mit Bürgermeister Tischer besprechen und echte Lösungen finden.

Gestern haben über 100 Unterstützer_innen die Petition online oder auf Papier gezeichnet. Heute sind wir ab 12:30 Uhr wieder im Mensa-Foyer der TU Ilmenau. Auch der Studierendenrat hat sich ohne Gegenstimme mit uns solidarisiert. Dafür vielen Dank. Auch erhielten wir solidarische Ermunterungen aus den Reihen von Jusos/SPD, Linke, Grüne, Kulturelle Koordinierung e.V., Kinder- und Jugendbeirat, ProBockwurst/Bürgerbündnis-Fraktion und einigen anderen. Wir können gar nicht alle Unterstützter_innen nennen, aber glaubt uns: wir sind euch mega dankbar!

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Kurze Klarstellung für unsere Unterstützer_innen

In den letzten Tagen entstand der Eindruck, wir würden uns öffentlich von unseren Unterstützer_innen distanzieren. Wir solidarisieren uns weiterhin mit allen Gruppierungen, die sich mit uns solidarisieren und unser Selbstverständnis mittragen! Da werden keine Personen und Gruppen ausgeschlossen!

Dabei ist der gewählte Kleidungsstil herzlich egal, solange keine Uniform getragen wird, und wir sind sehr glücklich über jede_n Unterstützer_in. Wir erhielten Unterstützung von der Roten Hilfe für die wir uns bedanken möchten. Viele Aktivistinnen und Aktivisten mit und ohne Erfahrung in der Schaffung von unkommerziellen Freiraum standen uns mit Rat und Tat zur Seite. Denen gebührt Dank!

Wenn wir uns von Gewalt distanzieren, meinen wir Gewalt gegen Menschen, Tiere und gesellschaftliches Eigentum. Am Sonnabend ist niemand von Seiten der Besetzer_innen und deren Unterstützer_innen gewalttätig geworden. Von SEK und einigen Mannschaftswägen der Polizei wurde ein Bedrohungsszenario aufgebaut.

Zudem möchten wir anmerken, dass Menschen kriminalisiert wurden. Wenn eine Besetzung länger leer stehender Gebäude ein radikales Mittel zur Schaffung von unkommerziellem Freiraum ist, dann sind wir eine radikale Gruppe. Wir möchten auch weiterhin mit unseren Unterstützer_innen zusammenarbeiten und Projekte durchführen. Wir verwehren uns jeglicher Bemühungen die das Ziel haben sich unterstützende Gruppen gegeneinander auszuspielen und die Suche nach einem „Freiraum für Kultur, Solidarität und soziale Alternativen“ zu behindern.

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Petition unterschreiben!

Es gibt nun eine Petition in der wir quasi Unterschriften sammeln können für einen Freiraum für Kultur, Solidarität und soziale Alternativen! Jetzt auf OpenPetition.de unterschreiben!

vielen Dank allen Unterstützer_innen!

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Verhandlungstermin steht: Donnerstag 15:00 Uhr

Der vom Bürgermeister Tischer vorgeschlagene Termin am Donnerstag, den 24.Oktober 2013, um 15:00 Uhr im Rathaus, haben wir nun bestätigt.
Ziel unserer Verhandlung ist
# ein selbstverwaltetes,
# zentral gelegenes,
# für soziale Wohnräume herrichtbares,
# mit Projekträumen ausstattbares
Objekt zur freien Entfaltung von Kultur, Solidarität und soziale Alternativen.

Auch bei nicht-städtischem leerstehenden Wohngebäuden hoffen wir auf die Unterstützung der Stadt und sind bereit mit den eigentlichen Besitzerinnen und Besitzern zu sprechen. Am Beispiel der Langewiesener Straße 17 wissen wir, dass die Besitzerin weniger ein Problem mit der Bewohnung der Gebäude hatte, als dass sie wegen baupolizeilicher Sperrung haftbar gemacht hätte werden können für etwaige Personenschäden durch marode Bausubstanz.

Wir freuen uns auf ergebnisoffene und konstruktive Gespräche.

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Stellungnahme: Miteinander reden, statt übereinander

Wir als ehemalige Besetzer_innen der Langen17 sind leicht enttäuscht vom Verhalten des Verhandlungspartners und Bürgermeisters Kay Tischer. Anstatt die Vorwürfe mit uns zu besprechen und aus der Welt zu räumen, richtet er einen Pressetermin ohne unser Wissen aus, um gegen unser Projekt für Kultur, Solidarität und soziale Alternativen zu argumentieren.
Wir sind keine „exzentrischen Studenten oder gewaltbereite Autonome“. Wir kommen nicht aus der „Besetzerszene“ und sind nicht die/der Autor_in der Texte der AGST. Das ihm unklar ist, was wir wollen, verwirrt uns, denn er war auf dieser Website, die den Titel „Freiraum für Kultur, Solidarität und soziale Alternativen“ trägt. Den Augenmerk ausschließlich nur auf die Gruppierungen aus dem „radikal-linken Milieu“ zu richten und dabei die Solidarisierungen aus der Bevölkerung, von Linken, Grünen, Jusos und vielen anderen nicht zu nennen, zeigt, dass die Stadt vielleicht kein Interesse an sozialen bzw. bezahlbaren Wohnraum hat und an Freiräumen in denen sich unkommerzielle Projekte entfalten können. Viele der Vorwürfe von Herrn Tischer richten sich an die AGST und müssen auch von denen beantwortet und nicht uns vorgeworfen werden.
Am Sonnabend wurden uns noch realistische Gespräche zugesichert. Nun entnehmen wir den Zeitungen, dass vermutlich keine Gebäude angeboten werden können. Auch hier fühlt man sich als engagierte_r Büger_in hinters Licht geführt. Leider war Herr Tischer für einen Anruf von uns nicht erreichbar. Wir sind auch bereit dem Stadtrat von Ilmenau Rede und Antwort zu stehen.
Trotzdem sehen wir den Gesprächen positiv entgegen und hoffen weiterhin auf faire Verhandlungen. Wir sind guter Dinge, dass wir mit unseren Ideen Gehör finden, denn wir möchten etwas für alle Ilmenauer_innen erreichen. Auch wir möchten, genauso wie Herr Tischer, ergebnisoffen diskutieren.

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